sonderveranstaltungen
stärke statt macht – neue autorität und multi-systemische kooperation
orientierung und sicherheit:
seit jahren steigt dieses bedürfnis bei kindern, jugendlichen und erwachsenen, lokal, national, global. das allseitige beklagen der zunahme von angst, hilflosigkeit, gewalt, depression, burnout, resignation kann als ausdruck dafür verstanden werden.
man kann die rahmengebende sicherheit auch als grundvoraussetzung für gesunde, nachhaltige entwicklungsprozesse bezeichnen. diese sind in einer multisystemischen kooperationskultur am kreativsten zu fördern.
erziehung, bildung, politik und führung können, müssen hier neue leitplanken finden und bieten.
ziele
die veranstaltung
- ermutigt zu einem selbstbewussten, verantwortlichen neuen autoritätsverständnis. dies beinhaltet, die erwachsene verantwortung für die bewältigung der komplexität alltäglicher herausforderungen in gegenseitiger unterstützung zu verstehen und anzupacken.
- regt an, ressourcen und potentiale multisystemischer kooperationsformen zu mobilisieren.
- bietet die unmittelbare erfahrung mit gelebter präsenz für diese priorisierten überzeugungen und wertehaltungen.
inhalte
- haim omer berichtet von der aktuellen entwicklung seines konzepts der «neuen autorität». die konzeptuellen grundlagen wie eine vielfalt von gelebten möglichkeiten verantwortlicher präsenz, entschiedener positionierung und konstruktiver konfliktführung werden vermittelt.
- uri weinblatt berichtet von seinen neusten entwicklungen und umsetzungserfahrungen in der arbeit mit schulen.
- eia asen stellt das konzept multisystemischer arbeit vor, insbesondere die «familien-erziehungs-schule» und das «familienklassenzimmer»; beides sind multisystemische settings, die schüler, eltern und lehrer zur lösung herausfordernder schul- und lernprobleme zusammenbringt. die zentralen ideen lassen sich auf viele kontexte übertragen.
die konkretisierung der vorgestellten ansätze wird an live bearbeiteten fragestellungen veranschaulicht. (das einbringen von supervisorischen fragestellungen ist ausdrücklich erwünscht. wir bitten um vorgängige rücksprache mit susanne quistorp, isi).
